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Ist
Case Management oder Fallmanagement das Ende der eigenständigen Hilfeorganisationen?
Steuern wir geradewegs auf das Zeitalter der "Hilfeportale" zu, in dem
sich die Klienten organisationsunabhängig die Teilangebote einsammeln, die
sie gerade brauchen und wo die Ladenhüter regelmäßig aussortiert
werden? Case Management als prinzipiell nachfrageorientierte Perspektive verdrängt
die Einrichtungen, die Methoden und Disziplinen der Sozialarbeit in die zweite
Reihe& und setzt die Klienten in die erste. Dass sich vor allem die Kostenträger
diese Sichtweise zu Eigen gemacht haben, hat natürlich auch etwas mit dem
Bestreben zu tun, die Kosten zu senken. Case Management bietet aber auch eine gute
Möglichkeit die Angebotslandschaft zu steuern und weiter zu entwickeln. Wie
soll man sich nun verhalten, wenn alle über Case Management reden aber noch
fast nirgendwo Case Management umgesetzt wird. Soll man mutig voranschreiten und
die Organisationen umbauen? Oder doch lieber warten bis die Vorgaben vom Kostenträger
kommen? Was muss man wissen, um proaktiv mit den Veränderungen umzugehen?
Schon jetzt ist klar, dass nur eine qualitativ gute Fallarbeit und eine konsequente
hilfeplanerische Dokumentation die Beteiligten in die Lage versetzen wird, bei
der Bestimmung der strategischen Ziele im Rahmen des Case Managements zusammen
zu arbeiten. Meine Veranstaltungen zum Case Management (an dieser Stelle veröffentliche
ich immer wechselnde Ausschnitte aus meinen Präsentationen, manche können
leider nur im Internet Explorer korrekt angezeigt werden: Linking
- Monitoring / Kompetenzen und Aufgaben
der Pflegestützpunkte) bieten die Möglichkeit den neuen Hilfeansatz
und seine Wirkungen zu verstehen. Case Management dient |